2025 war für mich kein Krachjahr, eher eins mit klaren Schritten. Der Versuch eine kleinen Rückblicks….
Weniger rumrennen, mehr überlegen. Ich hab gemerkt, Wirkung kommt nicht davon, überall gleichzeitig zu sein, sondern davon, wie man denkt und arbeitet. Vieles, was früher nach mehr aussah, war am Ende nur Stress. Würde ich heute so nicht mehr machen.
Im Job ging es viel um Corporate Influencer und Community, ehrliche Kommunikation. Mir ist klar geworden, dass Menschen nur sichtbar werden, wenn sie sich sicher fühlen. Schulungen mit klare Leitplanken, ehrliches Feedback und Geduld waren wichtiger als jede neue Aktion. Gerade im Banking zählt Vertrauen mehr als Reichweite. Danke Sanika & #TeamGLSBank.
Ein Thema, das mich dieses Jahr besonders umgetrieben hat, war die Frage nach Verantwortung. Ich habe gemerkt, dass Neutralität da aufhört, wo Demokratie unter Druck gerät. Für mich war klar, dass ich etwas tun will für den Erhalt unserer Demokratie. Durch Haltung. Dabei legen Mirko & Marc den Finger in die Wunde.
Analoge Orte waren nicht mehr so wichtig wie früher. Trotzdem gab es Offline-Momente, die hängen geblieben sind. Workshops, Gespräche im nachhaltigen Finanzumfeld, Treffen mit Leuten, die ähnlich ticken. Runden, in denen offen gesprochen wurde. Danke Petra! Danke re:publica.
Besonders wichtig waren die Menschen. Kolleg*innen, die Verantwortung übernommen haben. Markenbotschafter*innen, die Haltung gezeigt haben. Gespräche, bei denen es nicht um Klicks ging, sondern ums Verstehen. Davon habe ich viel mitgenommen. Folgt einfach mal Galika und Marianne. 👍
Ich durfte im LinkedIn Lounge Podcast, bei Tomas zu Gast sein und über Themen sprechen, die mir wirklich wichtig sind. Es ging darum, wie das Corporate Influencer Programm bei der GLS Bank funktioniert, ganz praktisch. Später stand Kommunikation & Haltung und das, was zwischen den Zeilen wirkt bei 20ProzentMehr. Beide Gespräche waren für mich gute Gelegenheiten, Dinge einzuordnen und auszusprechen.
Zahlen habe ich gesehen als das, was sie sind. Ein Hilfsmittel. Reichweiten, Views, Beteiligung. Nett zu wissen, aber nicht alles. Spannender war, wo Inhalte wirklich etwas ausgelöst haben. Rückfragen, Diskussionen, ehrliche Reaktionen. Das war für mich aussagekräftiger.
Klar gab es auch Dinge, die nicht rund liefen. Zu viele Themen parallel. Zu viel selbst gemacht. Heute würde ich schneller aussortieren und eher abgeben. Und öfter Nein sagen.
Dafür mehr Fotos machen. Denn das neu liebgewonnene (alte) Hobby die Fotographie ist zurück. Daran sind auch Johannes und Andreas (Danke für das Postbild) nicht ganz unschuldig. 🔴
Mut brauchte es vor allem da, wo Diskussionen zugelassen wurden.
Wenn ich auf das Jahr schaue, sehe ich keinen perfekten Plan, aber einen ehrlichen Weg. Und genau das will ich weitergeben. Nicht zum Schulterklopfen, sondern als Orientierung für alle, die an ähnlichen Themen arbeiten.
Don’t look back in anger… 💚
Und Britta für all die DMs.

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