ESG(reenwashing)?

ESG Fonds werden strenger reguliert. Klingt gut. Reicht aber noch nicht!

Neue Regeln sorgen dafür, dass Fonds mit Begriffen wie „nachhaltig“ oder „impact“ weniger in Kohle, Öl und Gas investieren dürfen. Das ist ein Schritt nach vorn. 👍

Aber: Viele Anbieter haben einfach den Namen geändert. Statt nachhaltig heißt es jetzt screened oder advanced. Klingt grün. Ist es oft nicht.

Laut aktueller Analyse von Finanzwende und Urgewald liegen über 60 Prozent der betroffenen fossilen Investments jetzt außerhalb der neuen Regeln, nur weil Fonds umbenannt wurden.

Was heißt das für uns als Anleger*innen?

Es lohnt sich, nicht nur auf den Namen eines Fonds zu schauen, sondern wirklich zu prüfen, was drin steckt. Ein grüner Titel ist schnell gewählt, entscheidend sind aber die tatsächlichen Beteiligungen im Portfolio. Deshalb hilft ein Blick in die veröffentlichten Investments und in die Ausschlusskriterien.

Gute Fonds legen offen, welche Branchen und Unternehmen sie bewusst ausschließen und wie streng diese Regeln sind. Besonders wichtig ist dabei der Umgang mit Kohle, Öl und Gas, denn hier trennt sich oft echtes Engagement von Marketing.

Wer sich unsicher ist, kann zusätzlich unabhängige Quellen oder Rankings nutzen. Sie helfen dabei, Fonds besser einzuordnen und geben eine zweite Perspektive, die nicht vom Anbieter selbst kommt.

Kurz gesagt: draufschreiben ist leicht. Nachhaltig investieren ist die eigentliche Arbeit. Wenn wir wollen, dass unser Geld wirklich wirkt, müssen wir genauer hinschauen.

💚 💚 💚

Hinweis: Persönliche Meinung. Keine Anlageberatung.

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